04.02.2009

DSW: Klage gegen Pfizer - Wyeth-Aktionäre können sich beteiligen

Für 68 Milliarden US-Dollar übernimmt der Pharmahersteller Pfizer den US-Konkurrenten Wyeth. Den Anteilseignern werden 33 Dollar in bar und 0,985 Pfizer-Aktien angeboten, insgesamt 49,44 Dollar. Die DSW hält dieses Angebot für zu niedrig und will in den USA gerichtlich überprüfen lassen, ob Wyeth-Aktionäre dabei fair behandelt worden sind.

 

„Die Informationen, die im Zusammenhang mit der Übernahme an Wyeth-Aktionäre gegeben wurden, sind in mehrerer Hinsicht nicht ausreichend, um über das Kaufangebot vernünftig entscheiden zu können“, erklärt DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker. So sei der Aufschlag auf den Wyeth-Kurs nicht angemessen, zudem stecken in der Fusion enorme finanzielle Risiken. Fraglich ist auch, ob sich die Firmenführung von Wyeth richtig verhalten hat. Daher will die DSW ein US-Gericht anrufen: „Eine Klage wird dafür sorgen, dass alle notwendigen Informationen auf den Tisch kommen“, so Hocker.

 

Da die Klage auf einer möglichst breiten Aktionärsbasis stehen soll, sucht die DSW weitere Wyeth-Aktionäre, die zum jetzigen Zeitpunkt Aktien halten. Wer sich der Klage anschließen will, in der die Kauf-Bedingungen verbessert werden sollen, kann sich telefonisch (Marc Tüngler: 0211/669733) oder per Mail (marc.tuenglerdsw-info.de) an die DSW wenden. Für Kläger entsteht kein Kostenrisiko.

Pressemitteilung vom  4. Februar 2009

Mitglieder wenden sich bitte an die zuständigen DSW-Mitarbeiter.

Ansprechpartner für die Presse: Marco Cabras, Pressesprecher